Trotz Wetter-Katastrophe* pünktlich kommen – ein Selbstversuch

* formerly known as „Winter“

Als ich gestern auf der Heimfahrt das Fahrrad stehen ließ** und lieber den ÖPNV nutzte, erlebte ich dieses furchtbare Verkehrschaos in Dresden. Okay, die Bahnen und die Busse kamen eigentlich (wenn auch nicht ganz pünktlich) aber die Menschen an den Haltestellen telefonierten trotzdem hektisch in der Gegend herum dass alles ganz furchtbar wäre, sie kämen erst später und wüssten nicht, was hier nur werden würde … Anhand der Handymodelle sah ich, dass die meisten garantiert auch Internetzugriff hatten. Auf die Idee, mal die website der DVB auf konkrete Infos abzufragen, kam aber niemand.

** Ich wollte noch beim Glaser die Scheiben für neue Terrarien abholen und diese Transportmethode erschien mir dann doch zu gewagt …

Jedenfalls überlegte ich heute, wie man denn trotz verkehrstechnischer Unwägbarkeiten einigermaßen pünktlich zur Arbeit kommen könne? Mit welchem Fortbewegungsmittel ergeben sich die wenigsten Störfaktoren?

Ganz klar: Zu Fuß gehen (back to the roots)! Dauert etwas länger, ist dafür aber relativ gut planbar. Ja, mir ist schon klar, dass das keine Alternative für jemanden ist, der jeden Tag von Dresden nach Leipzig muss. Auch die Route Stadtrand – Zentrum würde gewisse Schwierigkeiten erzeugen. Aber wenn es im erlaufbaren Bereich liegt – warum nicht? Bei mir sind es – was ich mir soeben berechnen ließ – 5 km. Das geht und dafür gibt der Routenplaner eine Stunde Laufzeit an. Aber Google weiß eben doch nicht alles über uns: Ich benötigte natürlich deutlich weniger (was wahrscheinlich bedeutet, dass man es in dem Fall bereits als Sport abrechnen kann). Oder möglicherweise wurde nur mit einberechnet, dass der Fußgänger noch diverse Fotomotive unterwegs findet:

2 Kommentare:

  1. Ich weiß nicht so recht, wo jetzt noch die Katastrohpe sein soll. Gut, am Mittwochabend und die darauffolgende Nacht hat es sehr viel geschneit und dazu kam noch heftiger Wind. Wer da unterwegs war, hatte nichts zu lachen. Jetzt sind die Straßen geschoben und trotzdem schleichen die Leute noch teilweise mit 20 -30 km über die Landstraßen. Es ist halt Winter und da können die Straßen auch mal winterlich sein. In den Alpenländern ist es nicht üblich, dass die Straßen so geräumt sind, dass sie schwarz sind und der Verkehr geht auch. Wer sich nicht traut, soll mit dem ÖPNV fahren. Der würde dann auch pünktlich kommen, wenn die ganzen Schleicher von der Straße sind. Ich bin gestern mit der S3 nach DD gefahren, das ging ohne Probleme. Außerhalb von DD (Richtung Gebirge)läuft der Verkehr eigentlich ganz gut. Man braucht eben Winterausrüstung. Sorry, das klingt etwas hart, aber jetzt schießen schon wieder die Katastrophenpropheten wie Pilze aus der Erde mit Jahrtausendwinter etc. Aber das war nicht dein Thema.
    Das Bild von der Elbe ist jedenfalls echt schön, kann man nicht aus dem Auto machen 😉 .

  2. Wer sich nicht traut, soll mit dem ÖPNV fahren. Der würde dann auch pünktlich kommen, wenn die ganzen Schleicher von der Straße sind.

    So ist es.

    Das Bild von der Elbe ist jedenfalls echt schön, kann man nicht aus dem Auto machen

    Ach klar, kann man. Einfach anhalten und knipsen. Auf einen Stau mehr oder weniger kommt’s zur Zeit auch nicht an 😉

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