Paperblog? Ach nee …

Man fühlt sich sehr geschmeichelt, wenn man eine E-Mail bekommt mit dem Wortlaut “ … Ihr Blog entspricht genau unseren Qualitätskriterien für interessante und gut geschriebene Artikel und ich bin überzeugt, dass Ihre Beiträge für die Leser verschiedener Ressorts, wie bspw. Politik oder auch Musik eine Bereicherung darstellen …“ So etwas kann man lesen, wenn man von „Johanna“ eine Einladung erhält, sich bei dem neuen Online-Projekt „Paperblog“ zu beteiligen.

Hm – naja, wenn es die Zugriffszahlen hochtreibt, nach denen wir Blogger so süchtig sind, ist eigentlich jedes Mittel recht. Aber hat es auch Haken? Gibt es versteckte Kosten? In den AGB bei Paperblog findet sich so etwas zunächst nicht. Dafür aber Sätze wie „der Blogger verpflichtet sich, dass er, auch in seinen Blogs, alle Pflichten zur Identifizierung, die sich aus den Rechtsvorschriften des französischen Gesetzes Nr. 2004–575 vom 21. Juni 2004 zum Vertrauen in die digitale Wirtschaft (nachfolgend auch „LCEN“ oder: „Confiance dans l’Economie Numérique“) ergeben, bereitstellt.“ Ja, die französischen Rechtsvorschriften vom Juni 2004 – wer kennt sie nicht? Ich zum Beispiel.

Warum man sich an derartigen Projekten nicht beteiligen sollte, wird u.a. hier gut zusammengefasst.

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