Sinnloser Tag heute …

Heute bin ich völlig umsonst auf Arbeit gekommen. Und dabei hatte Alex mir immer wieder gepredigt: Jeder Kilometer, den man ohne Fahrradcomputer zurücklegt ist ein sinnlos verfahrener Kilometer! Eigentlich war es mir schon kurz nach dem Losfahren aufgefallen, dass da am Lenker etwas fehlte. Was mach ich nur, was mach ich nur, quälten mich entsprechende Gedanken. Noch mal zurückfahren und eventuell zu spät kommen? Vorwurfsvolle Blicke von Willi und der Seniorenredaktion riskieren? Schwere Entscheidungen am frühen Morgen. Mein Drang zur Pünktlichkeit siegte natürlich.

Um hier mal etwas Sozialneid zu erwecken: Ich besitze nämlich (nach Alex’ Vorbild) nun einen Fahrradcomputer. Nein, noch ohne Windows Vista (brauch ich nicht, denn halbtransparente Fenster habe ich schon in meiner Wohnung) aber mit Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit. Und mit Anzeige, ob ich gerade über oder unter dieser Durchschnittsgeschwindigkeit liege. Das ist eine ziemlich heimtückische Funktion, denn logischerweise erweckt das immer den Ehrgeiz, drüber liegen zu wollen. Leser, die sich mit Mathematik gut auskennen ahnen sicher, was nun passiert. Genau: Das treibt die Durchschnittsgeschwindigkeit natürlich stetig nach oben. Man kommt jeden Tag verschwitzter am Ziel an und im SAEK muss jeden Tag länger gelüftet werden. Wie lösen die Profis dieses Problem? Um das zu klären, wollte ich beim Team Telekom anrufen, denn die kennen sich mit leistungssteigernden Mitteln bekanntlich aus, aber da ist momentan kein Durchkommen. Die Telekom streikt gerade. Aber vielleicht lüften sie auch nur mal ausgiebig.

Schreibe einen Kommentar

Name und E-Mail-Adresse erforderlich (E-Mail-Adr. wird nicht veröffentlicht).
Siehe auch Kommentar-Regeln, Spamschutz und Hinweise zu Textformatierung