Gerettetetetet…

Ich wollte nur mal testen, wie das klingt, wenn man einen Echo-Effekt auf die Überschrift legt. Aber zurück zum Thema: Natürlich hat es sich längst herumgesprochen, dass wir Mitarbeiter im Medienkulturzentrum allen gegenüber hilfsbereit sind. Nicht nur den Jüngsten erklären wir die digitale Welt, sondern auch den Älteren. Mirko ist ja diese Woche wieder voll im Einsatz und erklärt den Computer an und für sich. Ich lese auf seiner Schulungstafel Worte wie „Arpanet“, „Powerline“ und „WIMAXX“ – so die Grundlagen eben – denn ich sitze gerade an einem der Schulungs-PCs und versuche das Problem zu bewältigen, wieso der Internetexplorer dauernd abstürzt. Mozilla geht zwar, aber da sagen die Ren… äh, die Senioren: „Das sieht aber ganz anders aus als bei mir zu Hause!“. Ja, jedenfalls sind wir extrem hilfsbereit, Mirko erklärt anschließend immer noch private Computerprobleme, ich beschrieb letztens einer verzweifelten Frau am Telefon, wie man den PC wieder auschaltet und vorher die vielen Fenster wegbekommt. Ich nehme an, dass Mirko seine Schützlinge anschließend noch ordentlich über die Straße begleitet.
Doch kann das schon alles gewesen sein? Natürlich nicht. Selbstverständlich begleiten wir auch andere Mitlebewesen über die Straße und retten sie so vor den täglichen Gefahren:

Viele Amphibien stehen im Frühjahr vor dem Problem, ständig über Straßen getragen zu werden, obwohl sie da teilweise nie hin wollten.

Viele Amphibien stehen im Frühjahr vor dem Problem, ständig über Straßen getragen zu werden, obwohl sie da teilweise nie hin wollten.

Ja, so sind wir! Den trug ich an den Straßenrand. Da ist ein wenig Eigenlob nicht fehl am Platz. Und das fand sogar schon vor Dienstantritt statt! So, aber nun reichts auch wieder. Ja, und dann kamen die Männer von der Müllabfuhr, die in unserer Straße den Biomüll holten und überfuhren drei Exemplare. Gut, da sind die Salamander selbst schuld – was gehen sie Dienstag früh auch um diese Uhrzeit auf die Straße? Aber die Müllmänner! Immerhin war das ja nun Biomüll. Und – haben sie ihn wenigstens gleich entsorgt? Nein. Das war doch die eigentliche Frechheit!

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