Liebes Tagebuch,

wie sich herausgestellt hat, gibt es bei uns immer noch schlimme Missverständnisse. In der heutigen Dienstberatung wurde zum Beispiel wiederholt von „geocatching“ gesprochen. Harald erklärte, es hieße aber „geocashing“, was der Sache aber auch nicht viel näher kommt. Dann sprach Kirsten über neue Aktivitäten, bei denen der Begriff „Wodkasting“ vorkam. Die Freude stand sofort allen ins Gesicht geschrieben, Jørgen lief sofort los um Gläser zu holen. Doch dann war’s doch nur „Podcasting“. Es ist aber auch schwierig mit diesen vielen neuen Begriffen!

Enttäuschung macht sich breit: Doch kein Wodka-Casting (oder wie das nun heißt).

Enttäuschung macht sich breit: Doch kein Wodka-Casting (oder wie das nun heißt).

Da die Gläser nun einmal bereit standen, gab Jørgen noch einen aus. Denn er hatte letzte Woche geheiratet. Aber das gehört nicht hierher, es muss nicht immer gleich alles rein in’s Internet, es sollte schon noch so etwas wie eine Privatsphäre geben.

Die Mitarbeiter sehen sich im Internet irgendwelche Hochzeitsfotos an, auf denen u.a. ein Mann im traditionellen Kilt zu sehen ist.

Die Mitarbeiter sehen sich im Internet irgendwelche Hochzeitsfotos an, auf denen u.a. ein Mann im traditionellen Kilt zu sehen ist.

Ja, gab’s sonst noch was? Dass die Radtour ausfällt wurde bereits erwähnt… nicht so schlimm. Es ging sowieso nie um eine solche Fahrt (viel zu anstrengend), sondern nur um die Bewahrung der schönen Tradition, jedes Jahr eine zu planen, die dann nicht stattfindet. Es scheitert einfach daran, dass die Menschen zu viele Termine haben, was ja auch Helge Schneider und Udo Lindenberg bereits in ihrem Lied „Pinguine können nicht fliegen“ beklagten.

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