Liebes Tagebuch,

Voller Hohn lästern Jørgen und Stefan über die Keramik-Rehe in deutschen Vorgärten. Gartenzwerge? Klar. Die hat sicher jeder. Aber Rehe... ?

Voller Hohn lästern Jørgen und Stefan über die Keramik-Rehe in deutschen Vorgärten. Gartenzwerge? Klar. Die hat sicher jeder. Aber Rehe... ?

„Biere säumten ihren Weg“

– so könnte der heutige Text überschrieben sein. Wenn er es wäre. Aber das würde ja ein viel zu einseitiges Bild vermitteln. Wir waren nämlich in sportlicher Mission unterwegs. Genaugenommen ist Sport sowieso unser Hauptanliegen, noch vor der Medienkompetenz: Jørgen spielt z.B. mit Stefan Fußball beim „SC Traktor Trotzdem“. Der Name „Trotzdem“ kommt von der Stammkneipe, in der jeweils die Pässe für das nächste Spiel ausgetüftelt werden. Im „Trotzdem“ spielen sich sowieso die unwahrscheinlichsten Geschichten ab.. doch ich schweife ab. Harald ist zuständig für Kampfsport, äh, Kampfkunst und übt regelmäßig mit Holger Herrmann, wie man sich echte japanische Holzschwerter stilvoll auf den Kopf drischt und sich nachher angemessen bedankt. Anja macht das zufälligerweise auch. Und ich selbst mache ja auch ’ne Menge: Angefangen beim Extrem-Geschirrschpüler-Ausräuming bis zum… doch ich schweife ab. Heute war Radtour angesagt. Ich hatte alle möglichen Fahrrad-Besitzer angemailt, und deshalb waren wir auch recht viele. Wir waren zu dritt. Falls Stefan und Jørgen das nächste Mal wieder mitkommen, plane ich eine Route entlang der schönsten Fußball-Unterliga-Stadien der Dresdner Umgebung. So ging’s leider nur durch die Heide, durch das Hütter-Tal (mit Bieren in der Hütter-Mühle), nach Arnsdorf, wo Stefan mal gearbeitet und auch schon mal in einem Insider-See gebadet hat, durch den Friedewald, dann kam ein großer Umweg um Rossendorf (wegen des dortigen Kernforschungszentrums und der damit verbundenen Gefahren). Wer läßt sich schon freiwillig mit Anthrax verstrahlen? Wir nicht.

Stefan konnte hier seine neue 3-Gang-Schaltung voll ausreizen.

Stefan konnte hier seine neue 3-Gang-Schaltung voll ausreizen.

Jedenfalls gings dann weiter bis zum Anfang der Sächsischen Schweiz, wo uns im Lohmener Grund wieder Biere in einer Mühle auflauerten. Wer hätte das gedacht? Ganz zum Schluss gab es als krönenden Abschluß noch einen Abstecher in das Baugrundstück des Technikers vom SAEK St. Benno. Was für ein schöner Tag!

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