Liebes Tagebuch,

Gerade die dunkelsten Kapitel der SAEK-Geschichte wurden bisher von den Verantwortlichen erbarmungslos totgeschwiegen. Doch seit der Öffnung der Archive lässt sich nicht mehr alles verheimlichen. Ein besonders unappetitlicher Bereich sind die sehr kleingedruckten Punkte der Arbeitsverträge der Mitarbeiter. Schriftgröße 2 Pt – das sagt ja wohl alles! So ist es den Studioleitern beispielseise zur Pausenzeit (also ständig) erlaubt, den Angestellten das Alkohol-Trinken anzuordnen. Besonders beliebt: Prosecco. Feinschmecker werden jetzt aufstöhnen und nach dem Opfer- Spendenkonto suchen. Aber als Mitarbeiter hat man’s halt unterschrieben… was soll man machen?

Da der Korkenzieher schon drei Wochen alt, also bereits sehr abgenutzt ist, quälen sich die Angestellten mit Ersatzmitteln ab.

Da der Korkenzieher schon drei Wochen alt, also bereits sehr abgenutzt ist, quälen sich die Angestellten mit Ersatzmitteln ab.

Genauso ist es mit der Kleiderordnung. Gewohnheitsmäßig erscheint man wie von zu Hause gewohnt mit Maßanzug, dezenter Krawatte, italienischem Schuhwerk und Samsonite- Laptop-Koffer, aber was erwartet einen? Der Hinweis, am nächsten Tag doch bitte mit der aktuellen ALDI- Kollektion, oder wenigstens der eines angesagten Neustadt-Szene-Ladens oder zumindest sportlicher Outdoor-Sportswear zu erscheinen. Da hilft alles Betteln nichts. Man soll in irgendwas erscheinen, worin man sich „wohlfühlt“ (?).

Manchmal denke ich wehmütig an die Zeit zurück, als ich das Angebot ausschlug, den Vorstand der Deutschen Bank zu übernehmen…

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