Liebes Tagebuch,

Frank kontrolliert nochmal die Griffigkeit des Stativs.

Frank kontrolliert nochmal die Griffigkeit des Stativs.

Endlich ist unser Praktikant Majo (oder Mario, oder wie er nun heißt) wieder bei uns. Sinnvollerweise wurde er umgehend in unsere heutige Aktion integriert: Wir live im Internet! Und zwar auf www.remote-tv.de, was eine deutschlandweite gemeinsame Aktion aller Offener Kanäle ist. Internetfernsehen ist eine lohnende Sache. Der PAL-Fernsehstandart, mit dem wir es sonst täglich zu tun haben, geht ja qualitativ so halbwegs. Ein paar mehr Details erkennt man bei HDTV, was wir uns aber nicht leisten können. Und ganz oben, auf dem Gipfel des Olymp trohnt das 56kb-Internet-live-streaming. Unerreichter Detailreichtum, Soundbrillianz und Dolby Surround.

Vor laufenden Kameras wird ein Möhrenkuchen gebacken.

Vor laufenden Kameras wird ein Möhrenkuchen gebacken.

Naja, fast. Irgendwann mal. In 15 Jahren. Seit Tagen liefen bei uns Forschungsarbeiten über die optimalen Encodereinstellungen. Großartig unterschieden sich die Ergebnisse alle nicht. Wir nahmen die Sache trotzdem ernst – mit 2 Studiokameras, einigermaßen ordentlicher Ausleuchtung und Regieplan. Vorbereitete MAZen auf Festplatte. 15 Uhr ging’s los.

Auf dem Bürorechner lies sich prima verfolgen, wie unser upload aus dem Internet auch tatsächlich wieder down kam. Sehr schlecht nämlich. Nun gut, das war mir klar. Aber der Ton! Das war schon peinlich. Man hat absolut nichts verstanden.

Glücklicherweise hat es ja niemand gesehen.

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