Liebes Tagebuch,

Adolf Hennecke ... aber das werden heutzutage nur noch wenige verstehen.

Adolf Hennecke ... aber das werden heutzutage nur noch wenige verstehen.

hinter uns liegen verschiedene Tage, die so mehr oder weniger ereignisreich waren. Heike, die uns alle ziemlich in den Wahnsinn getrieben hatte, ist nun fertig mit ihrem, ja, äh … womit eigentlich? Auf jeden Fall hat sie alle verfügbaren Computer belegt und auf allen tolle Probleme entdeckt und uns alle mit diversen Fragen geistig wach gehalten. Das die Probleme mit dem Fakt zu tun hatten, dass sie auch von grundlegendsten Grundlagen absolut keine Ahnung hatte, ist nur eine unverschämte Unterstellung meinerseits. Immerhin revanchierte sie sich mit einer 1,5- Liter- Flasche Sekt und so ganz spontan fanden wir auch (nach ihrem Abschied) einen Grund um damit auf etwas anzustoßen.

Ricky fragte an, ob wie nicht mal schnell einem Bekannten von ihr helfen könnten , ein Musikvideo fertig zu machen. Müsste eigentlich nur vertont werden. Es war dann aber doch (wie üblich) geringfügig mehr. Der junge Mann war der Sänger/Gitarrist von der Band „Derschoenewald“. Zum Dank ließ er uns ein Doppelalbum da, welches später im Büro erklang. Irgendwie hat’s was. Jørgen entdeckte sogar Parallelen zu Tom Waits.

Alban präsentierte uns seinen Film, der insgesamt etwas auf Unverständnis stieß. Ich hatte zumindest so das Gefühl. Ich könnte auch nicht so richtig beschreiben, worum es nun eigentlich ging. Jemand scheint gestorben (Selbstmord?) zu sein, und bei einem Treffen danach beschuldigen sich alle Bekannten gegenseitig, daran schuld zu sein. Irgendwie kommt aber keine erzählerische Linie zustande. Man weiß nachher nicht, was nun eigentlich im Film los war.

Klar- wie heißen nun mal Ausbildungs- und Erprobungskanal. Man kann bei uns auch mal was erproben. Es muss nicht immer alles für den Zuschauer sein, es kann auch mal nur für den Autor sein. Ja, aber so kann man auch wieder nicht herangehen – da kann man ja alles gelten lassen.

Die Bilder sind von unserer Bauaktion. Wir haben jetzt im Haus einen Server, der uns einen wahnsinnig breitrandigen Internetzugang garantiert. Leider müssen wir die Kabel selbst durch die alten Mauerritzen fädeln. Hier sieht man Roland (vom Hörfunk).

Famous last words: Roland erklärt, wieso die alten Elektrokabel aus der Wand gerissen werden können...

Famous last words: Roland erklärt, wieso die alten Elektrokabel aus der Wand gerissen werden können...

Heute sind auch unsere restlichen Bestellungen gekommen: Eine Sony VX 2000, ein Stativ und eine teure Videotasche. Beim Stativ ist in der Wasserwaage (der „Libelle“) kein Wasser, aber da kann ich gleich mal wieder was reklamieren. Wir hatten diese Geräte für Uwe’s Projekt „Menschen in Dresden“ beantragt, so daß es jetzt Uwe’s persönliche Technik ist. Wir werden zusätzliche Leihverträge vorbereiten müssen, mit denen der SAEK bei ihm die Kamera auch mal ausleihen kann. Leider wird das wohl kaum klappen, da Uwe nächstes Jahr wieder mal Papa wird (sowas erfahre ich anscheinend immer als letzter), und da muss er schliesslich mit irgendwas Schwangerschaft, Geburt und das alles filmen. Es wird ja auch ein „Mensch in Dresden“. Schlechte Karten für uns.

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